43. Bergische Mahnwache 

"Hoffentlich überfällt die Hamas Israel noch einmal und dann aber richtig!"

Eine junge Frau, aggressiv und voller Hass, zeigte uns zuerst ihre Halskette die den Staat Israel darstellte, jedoch in „Palästina“ Farben. Wenige Minuten später kehrte sie zurück, diesmal in männlicher Begleitung und feierte mit der obengenannten Aussage die Hamas, die am 7. Oktober 2023 1200 Menschen abgeschlachtet hat. Leider war keine Polizei vor Ort, so dass wir keine Anzeige wegen Volksverhetzung platzieren konnten. An den entsprechenden Meldestellen wird diese Äußerung jedoch Erwähnung finden. Drei weitere Passanten riefen uns, während wir die Namen der Geiseln verlasen, ein „Free Palestine“ zu, was von drei kleinen Jungs, maximal acht Jahre, sofort nachgegröhlt wurde.

 

Heute hatten wir Besuch von einem jungen Mann aus Aserbaidschan, der sehr Israelsolidarisch und auf der richtigen Seite ist!

 

Schämt Euch!

Ein Jahr danach - die 42. Mahnwache

Die heutige Mahnwache stand ganz im Schatten des ersten Jahrestag des 7. Oktobers.

Heute haben wir die Namen der am 7. Oktober getöteten Kinder sowie die verschleppten Kinder verlesen. Zwei von ihnen sind noch immer in der Hand der Terroristen. Kfir und Ariel Bibas.

 

Ob sie noch leben, ist nicht bekannt. Heute waren wir unter Polizeischutz von Anfang der Mahnwache bis zum Ende. Nur ein zwischen Zwischenfall, eine junge Frau erklärte uns, dass wir uns schämen sollten, mit der Israel-Fahne dort zu stehen. Ein junger Kurde kam vorbei und bezeugte uns spontan seine Solidarität. Vielen Dank an die örtliche Polizei!

Mahnwache #41

Regenwetter

Vielleicht ist es dem schlechten Wetter geschuldet. Die 41. Mahnwache für die Geiseln, die am 7. Oktober 20024 nach Gaza verschleppt wurden, verlief ruhig.

Bald ist der erste Jahrestag des Massakers und es sind noch 101 Menschen in der Hand der Hamas.   

Mahnwache Nummer 40

Zukunftsprobleme

Heute wurden wir von drei kleinen Jungs, zwischen acht und zehn Jahren beschimpft. „Israel ist Scheiße“ bis zu „Free Palestine“. Das ist eines der großen Probleme für die Zukunft. Kinder und Jugendliche, die zu Hause lernen und hören, dass Israel und die Juden ihre Feinde sind.

Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die kaum zu bewältigen sein wird. Wir werden uns nicht beirren lassen und so lange jeden Dienstag unsere Mahnwache abhalten und die Namen der noch immer 101 Geiseln verlesen und ihre Geschichten erzählen. Heute haben wir Bezug genommen auf den ersten Bericht der IDF zur Bergung der sechs Leichen von vor 14 Tagen. Unfassbare Grausamkeiten sind ans Licht Gekommen. Schwer zu ertragen, dass kleine Jungs auf den Straßen einer deutschen Stadt getriggert werden durch eine Israelfahne.

Mahnwache Nummer 39

Ganz ohne Pöbeleien geht es nicht.

Heute, am Tag 340 nach dem Massaker, haben wir bei der Mahnwache besonders an Eviatar David gedacht, der am 7. Oktober vom Festivalgelände des Nova-Festivals verschleppt wurde. Um 6:30 Uhr, bei Einsätzen des Luftalarms, hatte er sich in sein Auto gesetzt und wollte das Festivalgelände verlassen. Er kam nicht weit, wurde von den Terroristen aus dem Auto gezogen und verschleppt. Die Terroristen veröffentlichten später ein Video, auf dem er deutlich zu erkennen ist. Das Entsetzen und die Angst in seinen Augen sind sehr deutlich sichtbar.

Auch heute wurden wir erneut belästigt, ein junger Mann spuckt deutlich vor uns aus im Vorbeigehen, ein zweiter zeigte uns den Stinkefinger, übersah einen Aufsteller eines der Geschäfte und stolperte. Eine makaber komische Situation. Heute gesellte sich ein junger Mann aus dem Iran zu uns, solidarisiert sich mit unserem Anliegen.

Zum Abschluss der heutigen Mahnwache haben wir alle zusammen die Hatikva gesungen.