20. Kölner Israeltag - 78 Jahre Israel - 60 Jahre Deutsch-Israelische Gesellschaft

Der Israeltag in Köln fand in dieser Woche bereits zum 20. Mal statt. Aber das war nicht das einzige Jubiläum, welches es gebührend zu feiern galt: 78 Jahre Staatsgründung Israels, 60 Jahre Deutsch-Israelische Gesellschaft.

Mit dem Ganey Tikva-Verein und der Solidaritätspartnerschaft Nir Oz waren gleich zwei israelsolidarische Organisationen aus Bergisch Gladbach vertreten.

Die strahlende Sonne sorgte dafür, dass das blau-weiße Fahnenmeer am Rathenauplatz gegenüber der Synagoge noch heller erstrahlte! Tolle Show-Acts, gutes Essen und mehr Besucher als die letzten Jahre rundeten das schöne Fest ab!

Schon zum dritten Mal durfte Petra Hemming die Moderation übernehmen, was für uns als Verein eine große Ehre ist. Bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt, die einzige Demokratie im Nahen Osten zu feiern.

Der neue Geschäftsführer der Synagogengemeinde Köln, Dr. Oren Osterer (M)

Bilder: Ruben Barezi

Erinnerung an die Opfer von Nir Oz

Die heutige Mahnwache stand im Zeichen der Erinnerung an die am 7. Oktober 2023 im Kibbuz Nir Oz ermordeten Menschen.

Über 90 Wochen lang haben wir die Namen der Geiseln verlesen und ihre Freiheit gefordert.

Zweieinhalb Jahre nach diesem schrecklichen Tag haben wir die Namen derer verlesen, die am 7. Oktober von den Terroristen der Hamas ermordet wurden. Als erste nannten wir die junge Frau aus Verden bei Bremen: Carolin Bohl wurde am 7. Oktober gemeinsam mit ihrem Freund Danny in ihrem Haus in Nir Oz von Terroristen erschossen. Viele der Ermordeten wurden als Leichnam nach Gaza verschleppt und erst zwei Jahre später an Israel zurückgegeben. Wir haben in der Fußgängerzone spontan Unterstützung von Kurden bekommen, die sich zu uns stellten und mit uns sprachen. Ein junger Mann, der obszöne Gesten in unsere Richtung machte, wurde von der Polizei des Platzes verwiesen. Wir machen weiter, werden nie vergessen und verzeihen. Am 12. Mai findet die nächste Mahnwache statt.

PESAH 2026 - eine Grußbotschaft aus Nir Oz

Gadi und Efrat bedanken sich bei uns für unser fortwährendes Engagement und unsere Unterstützung für den Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz. 

Gerade erst haben wir eine weitere Summe bereitgestellt für die Unterstützung der 18 Waisenkinder von Nir Oz und hoffen, dass wir Ende April mit den nächsten 14 Volontären vor Ort helfen können. 

Das unheilbar gute Gewissen - Antisemitismus in der deutschen Linken seit 1968

Der Antisemitismus aus dem politisch linken Spektrum wird immer sichtbarer und lauter.

Die Hintergründe dazu, gesellschaftlich und auch historisch betrachtet, lieferte der Publizist Alex Feuerherdt, der bereits mehrfach auf Einladung des GTV in Bergisch Gladbach war. Der Ratssaal gut gefüllt, die Diskussion lebhaft. 

Eins ist klar: es gibt viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Das Vortragsmanuskript steht hier zum Download zur Verfügung.

Vielen Dank an Axel Feuerherdt.

Antisemitismus darf nirgendwo toleriert werden...

… auch nicht in fortschrittlichen und linken Zusammenhängen.

Deshalb laden wir euch herzlich ein zur Diskussionsveranstaltung:

🗣️ „Antisemitismus im linken politischen Spektrum“

👤 Alex Feuerherdt (Publizist & Antisemitismus-Experte)
👤 Tomás M. Santillán (Die Linke, Stadtrat Bergisch Gladbach)

📅 Mittwoch, 25. März 2026
🕡 18:30 Uhr
📍 Rathaus Bergisch Gladbach (Konrad-Adenauer-Platz 1)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt, organisiert vom „Bündnis gegen Rassismus und für Demokratie GL“

🤝 Veranstalter-Kooperation:

Die Linke Basisgruppe Kommunalpolitik Bergisch Gladbach
& Ganey-Tikva-Verein Bergisch Gladbach

💬 Eine offene, kritische und sachliche Debatte über problematische Tendenzen – denn eine demokratische Kultur muss klar Haltung gegen jede Form von Antisemitismus zeigen.

✊ Kommt vorbei, diskutiert mit und setzt ein Zeichen!

#Antisemitismus #NieWieder #BergischGladbach #WochenGegenRassismus #Demokratie

Die Mahnwachen gehen weiter

Unsere heutige Mahnwache war ein voller Erfolg. Wir waren 11 Teilnehmer/innen und hatten vier Wortbeiträge. „Free Palestine“-Rufe blieben leider nicht aus.