Vortrag von Dr. Hussein Saado über die kurdisch-jüdischen Beziehungen stößt auf großes Interesse

Der Vortrag am vergangenen Donnerstag in der Volkshochschule war gut besucht. Dr. Hussein Saado, selbst kurdischer Abstammung aus Syrien, hat einen eindrucksvollen Vortrag gehalten zu den Verflechtungen historischer und aktueller Art zwischen Kurden und Juden. 

Im Publikum waren einige Menschen mit kurdischen Hintergrund aus dem Iran und aus der Türkei. Alle Antworten auf die Frage, woher sie stammen stets: „aus Kurdistan“.

Pressemitteilung zur Preisverleihung an Sophie von der Tann

Verschiedene Initiativen, Vereine und prominente Einzelpersonen kritisieren die Verleihung des Preises an Frau van der Tann. Wir als Verein, der sich u.a. für ein faires Israelbild einsetzt, teilen diese Kritik. Kein Preis für Israel Hetze!

Der Link zum Download der PM steht unten.

Gadi Moses in Bergisch Gladbach - ein Film von Gaby Spronz

Gadi Moses, 81 Jahre aus dem Kibbuz Nir Oz, war 482 Tage Geisel der Hamas im Gazastreifen. Mit beispielloser Resilienz und Menschlichkeit, mit Mut und Liebe zum Leben und zu seiner Familie, kämpft er sich zurück.

Er hat teilgenommen an einer Friedenskonferenz in Berlin, sich im Landtag Düsseldorf in das goldene Buch eingetragen und Landtagspräsident und Minister persönlich getroffen.

In Bergisch Gladbach hat er im vollbesetzten Ratssaal sehr offen über seine Zeit als Gefangener der Terrororganisation Islamic Jihad gesprochen. Wir haben ihm fest versprochen, dass wir auch weiterhin mit Spenden und Volontärseinsätzen, dafür sorgen, dass sein Kibbuz wieder ein zu Hause werden kann.

Mahnwachen werden fortgesetzt!

Am 11. November haben wir nach einiger Zeit erneut eine Mahnwache abgehalten in der Bergisch Gladbacher Innenstadt. Unsere Freundin Efrat Machikawa, Kulturdiplomatin und Nichte von Gadi Moses, hat eine emotionale Ansprache gehalten, in der sie zur Unterstützung Israels aufrief, speziell aus Deutschland, damit unsere gemeinsamen Werte gewahrt werden.

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Gadi Moses, eine ehemalige Geisel der Hamas, berichtet - ein Abend voller Menschlichkeit

Am Abend des 5. November 2025 war der historische Ratssaal in Bergisch Gladbach so gut besucht, dass der hintere Teil geöffnet werden musste. So viele Menschen waren gekommen, um den Bericht des heute 81jährigen Gadi Moses über seine Zeit als Geisel der Hamas zu hören. Sie erlebten einen Menschen von außergewöhnlicher innerer Stärke. Begleitet wurde Gadi Moses von seiner Nichte Efrat Machikawa, die sich seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 unablässig für die Freilassung der Geiseln und die Rückführung der Ermordeten einsetzt.

Gadi Moses wurde am 7.10.2023, dem Tag des größten Massakers an Juden seit der Shoa, aus seiner Heimat, dem Kibbuz Nir Oz im Süden Israels, in den Gazastreifen verschleppt. Er hatte den Schutzraum seines Hauses verlassen, um zur Rettung seiner Familie und seiner Nachbarn mit den Terroristen zu verhandeln.

482 Tage verbrachte er in Gefangenschaft der Hamas in einem kleinen Raum, davon 120 Tage in vollständiger Isolation. Um bei Kräften zu bleiben, ging er stundenlang hin und her, 10 bis 12 Kilometer jeden Tag. Die Terroristen versuchten, seinen Willen zu brechen. Sie versuchten, ihn zum Übertritt zum Islam zu zwingen. Die Erkenntnis „Sie können nicht mehr, als mich töten“ half ihm, ihnen ohne Anzeichen von Angst entgegenzutreten. Er ließ nicht zu, dass sie ihn schlugen. Sie erzählten ihm, seine Frau sei am Leben. Später erfuhr er, dass sie bereits am 7. Oktober getötet worden war. Er entwickelte Strategien, um in der Isolation nicht den Verstand zu verlieren. So sang er immer wieder die Hatikva, die israelische Nationalhymne, die von Hoffnung spricht, der „Hoffnung, zweitausend Jahre alt, zu sein ein freies Volk in unserem Land.“

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Home Now - Die Geiseln sind zu Hause

Nachdem am Montag, 13. Oktober 2025 endlich 20 lebende Geiseln aus der Hand der Terroristen der Hamas freigekommen sind, haben wir heute in der Bergisch Gladbach Innenstadt unsere vorerst letzte Mahnwache durchgeführt. Einerseits sind wir dankbar und glücklich, dass die 20 Lebenden endlich, endlich bei ihren Familien sind und medizinisch und psychisch betreut werden können. 

Zwei Jahre Geiselhaft in Dunkelheit in den Tunnel werden bei jedem einzelnen Spuren hinterlassen haben. Andererseits sind wir erschüttert, dass die Hamas erneut ihre Vereinbarungen nicht eingehalten hat und auch die ermordeten Geiseln zurückführt nach Israel.

Die Familien der Ermordeten brauchen diesen Schritt dringend, um endlich Abschied nehmen zu können. 28 Schicksale, 28 Geschichten. Sie müssen endlich heimkehren!

Wir bedanken uns bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreiter der letzten 90 Wochen, für ihre Solidarität und ihre klare Position. Wir danken jedem Einzelnen, der sich mit uns ins Gespräch begeben hat.

Wir werden in den nächsten 14 Tagen überlegen, ob und wie wir unsere Mahnwache fortsetzen werden. Eine Gruppe von zwölf Personen wird am Donnerstag, 16. Oktober nach Israel reisen, um beim Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz zu helfen.

Es lebe das Volk Israel!

Major d.R. der israelischen Verteidigungsarmee Arye Sharuz Shalicar zu Besuch in Bergisch Gladbach

Auf Einladung des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft  Bergisch Gladbach – Ganey Tikva e.V. (unter der Leitung von Petra Hemming)  war Arye Sharuz Shalicar, Major d.R. der Israelischen Verteidigungsarmee, Publizist und  Autor zu Gast in Bergisch Gladbach. Im vollbesetzten Saal las er aus seinem neuen Buch „Überlebenskampf“, stellte sich mit Charme und Witz den Fragen der Zuhörer und genoss zusammen mit allen Anwesenden in angenehmer Atmosphäre sichtlich zufrieden sein Lieblingsessen, Currywurst mit Pommes Frites.

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