Erinnerung an die Opfer von Nir Oz

Die heutige Mahnwache stand im Zeichen der Erinnerung an die am 7. Oktober 2023 im Kibbuz Nir Oz ermordeten Menschen.

Über 90 Wochen lang haben wir die Namen der Geiseln verlesen und ihre Freiheit gefordert.

Zweieinhalb Jahre nach diesem schrecklichen Tag haben wir die Namen derer verlesen, die am 7. Oktober von den Terroristen der Hamas ermordet wurden. Als erste nannten wir die junge Frau aus Verden bei Bremen: Carolin Bohl wurde am 7. Oktober gemeinsam mit ihrem Freund Danny in ihrem Haus in Nir Oz von Terroristen erschossen. Viele der Ermordeten wurden als Leichnam nach Gaza verschleppt und erst zwei Jahre später an Israel zurückgegeben. Wir haben in der Fußgängerzone spontan Unterstützung von Kurden bekommen, die sich zu uns stellten und mit uns sprachen. Ein junger Mann, der obszöne Gesten in unsere Richtung machte, wurde von der Polizei des Platzes verwiesen. Wir machen weiter, werden nie vergessen und verzeihen. Am 12. Mai findet die nächste Mahnwache statt.

PESAH 2026 - eine Grußbotschaft aus Nir Oz

Gadi und Efrat bedanken sich bei uns für unser fortwährendes Engagement und unsere Unterstützung für den Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz. 

Gerade erst haben wir eine weitere Summe bereitgestellt für die Unterstützung der 18 Waisenkinder von Nir Oz und hoffen, dass wir Ende April mit den nächsten 14 Volontären vor Ort helfen können. 

Das unheilbar gute Gewissen - Antisemitismus in der deutschen Linken seit 1968

Der Antisemitismus aus dem politisch linken Spektrum wird immer sichtbarer und lauter.

Die Hintergründe dazu, gesellschaftlich und auch historisch betrachtet, lieferte der Publizist Alex Feuerherdt, der bereits mehrfach auf Einladung des GTV in Bergisch Gladbach war. Der Ratssaal gut gefüllt, die Diskussion lebhaft. 

Eins ist klar: es gibt viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Das Vortragsmanuskript steht hier zum Download zur Verfügung.

Vielen Dank an Axel Feuerherdt.

Die Mahnwachen gehen weiter

Unsere heutige Mahnwache war ein voller Erfolg. Wir waren 11 Teilnehmer/innen und hatten vier Wortbeiträge. „Free Palestine“-Rufe blieben leider nicht aus.

Die neue Angst der Jüdinnen und Juden in Deutschland

Am 10.2. haben wir erneut unsere Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland und mit dem Staat Israel bekräftigt. Ohne Pöbeleien und auch ohne Mittelfinger oder sonstige Beleidigungen.
Petra Hemming verlas einen an sie gerichteten Brief eines jüdischen Freundes.

Er beschreibt in dem Brief seine Angst vor der aktuellen Entwicklung und den Bedrohungen, die er als Jude in Deutschland täglich erlebt. Für uns einmal mehr Motivation, weiterzumachen und uns laut gegen Hass auf Israel und auf Juden in Deutschland zu engagieren.

Der Ganey Tikva Verein unterstützt die Kampagne "AfD-Verbot jetzt NRW"

Wir möchten unseren Freundinnen und Freunden die Kampagne „Afd-Verbot jetzt“ ans Herz legen.

Am 8.2.2026 war in Bochum der NRW-weite Kampagnenstart für diese Aktion. Ziel ist es, mindestens 100.000 Unterschriften zu sammeln.

Hier geht es zur Onlinekampagne

Damit sollen der Landtag in Düsseldorf und die Landesregierung von Hendrik Wüst aufgefordert werden, sich im Bundesrat für die Beantragung eines AfD-Verbotsverfahrens beim Bundesverfassungsgericht gemäß Art. 21 (2) GG einzusetzen.

Wer nicht online, sondern lieber analog unterschreiben möchte, ist jeden Samstag beim Stand des Vereins Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e. V. in der Fußgängerzone (zwischen 10:00 und 13:00 Uhr vor dem „Inferno“) herzlich willkommen.