CDU NRW gründet eine jüdische Parteiorganisation

Mit Serap Güler und Nathanael Liminski unterstützten prominente Christdemokraten aus Bund und Land die Gründung des Jüdisches Forum in der CDU NRW.

Das Forum Ruhrbarone erwähnt in seinem Bericht auch den Ganey Tikva Verein und den Solidaritätsverein Nir Oz.

Save the Dates - Veranstaltungsreihe im Rathaus in Bensberg zum 7. Oktober

Zusammen mit der VHS Bergisch Gladbach und dem Solidaritätsverein Bergisch Gladbach – Nir Oz e. V. erinnert  der Ganey Tikva Verein im Rahmen einer Fotoausstellung im Rathaus in Bensberg an den Terrorangriff vom 7. Oktober 2023. Die Ausstellung beginnt am 30. November 2024.

Offizielle Vernissage ist am 7. Dezember. 

Am 13. Dezember präsentiert Sophie Prüss eine szenische Collage mit Musik, am 14. Dezember lädt Dr. Roman Salyutov zu einem Benefizkonzert in den Ratssaal.

47. Mahnwache

Die Polizei sorgt für Ruhe

Die heutige Mahnwache verlief überraschend ruhig. Der Grund liegt auf der Hand: Die Polizei war vor Ort.


Heute haben wir erneut die Namen der 101 Geiseln verlesen, die sich noch immer in der Hand der Hamas befinden.

Heute begeht Alexander (Sacha) Truvanof seinen 29. Geburtstag in Geiselhaft. Er ist am 7. Oktober von der Hamas aus dem Kibbuz Nir Oz verschleppt worden. Es gibt kein Lebenszeichen von ihm. Zudem haben wir über Mia Shem gesprochen, eine junge Frau von 22 Jahren, die 50 Tage lang in der Hand der Terroristen war, sie war mit fünf weiteren Frauen in einem Käfig eingesperrt. Sie ist mit ihren Erlebnissen an die internationale Presse gegangen und macht sich seit ihrer Befreiung stark für ein Abkommen, dass alle Geiseln nach Hause bringt.

Auch in der nächsten Woche werden wir um 18:00 Uhr wieder die Namen der Geiseln verlesen. 

Bis alle befreit und zu Hause sind.

Nummer 46

Wenn die Katze aus dem Haus ist....

Leider war auch heute die Polizei nicht beziehungsweise nur ganz kurz bei uns. Wie schon mehrfach erwähnt, werden wir vermehrt angepöbelt und beschimpft, wenn keine Polizei in der Nähe ist. 

So war es auch heute.

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Das 45. Mal

Bewachtes Gedenken

Die heutige Mahnwache hat uns gezeigt, wie lange wir schon jeden Dienstag die Namen der Geiseln verlesen. Es ist um 18:00 Uhr schon dunkel und wir erinnern uns an unsere ersten Wochen vor einem Jahr. Die Zeit ist viel zu lang und wir gedenken jeden Dienstag der Menschen, die sich seit über einem Jahr in der Hand der Hamas befinden.

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44. Mahnwache

„Ich hoffe, ihr sterbt alle!“

Ausspruch eines jungen Familienvaters mit Kinderwagen, in dem sich ein Kleinkind befand, an seiner Seite vermutlich seine Ehefrau. Am helllichten Tag, mitten in der Bergisch Gladbacher Innenstadt.
Wir haben wie  jeden Dienstag die Namen der Geiseln verlesen, mussten erneut feststellen, dass die blau-weiße Fahne mit dem Davidstern die Menschen triggert und sie völlig außer Kontrolle bringt. Leider war die Polizei erneut nicht zugegen, erst nachdem wir den Notruf gewählt haben, kamen zwei Beamte. Anzeige wird natürlich trotzdem gestellt.

Wir haben heute die Geschichte von Neomit Dekel-Chen verlesen. Sie hat den 7. Oktober im Kibbuz Nir Oz überlebt, weil sie sich schwer verletzt und blutend tot gestellt hat. Sie konnte entkommen, ihr Sohn Sagui Dekel-Chen, 36 Jahre alt, ist bis heute in der Gewalt der Terroristen. Es gibt kein Lebenszeichen von ihm.

Naomit ist unsere Ansprechpartnerin für den Gemeinschaftsgarten, den wir als Verein in Israel für die Überlebenden des 7. Oktober errichten.

Abschließend haben wir die israelische Nationalhymne, die Hatikva (Hoffnung) gesungen.

Save the Date: Anzünden der Chanukkakerzen am 30. Dezember

Es wird schon langsam zu einer kleinen Tradition in Bergisch Gladbach: Man trifft sich zum Anzünden der Chanukkakerzen, von denen jede ein besondere Bedeutung hat. Diesmal treffen wir uns am 30. Dezember. Uhrzeit und Ort geben wir noch bekannt.