5. Bergisch Gladbacher Mahnwache

Die Verhandlungen um die Freilassung der Geiseln, die am 7.10. aus Israel nach Gaza verschleppt wurden, sind zum Stillstand gekommen.

Bei der fünften Bergisch Gladbacher Mahnwache am 19. Dezember 2023 mussten wir wieder daher 130 Namen verlesen, darunter den des kleinen Kfir Bibas, der mit seinen 11 Monaten die jüngste der Geiseln ist.

Die Mahnwache fand im strömenden Regen statt, trotzdem hatten einige Bürgerinnen und Bürger den Weg gefunden und uns ermutigt, weiterzumachen.

Save the Dates

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, bitte merkt Euch folgende Termine schon einmal vor:


19. und 27. Dezember 2023 ab 18:00 Uhr
Mahnwache für die Geiseln in Gaza
Trotzenburgplatz in Bergisch Gladbach

29. Dezember 2023 ab 18:00 Uhr
Schabbatabend
NaturKochstudio, Mülheimer Straße, Bergisch Gladbach


26. Februar 2024 ab 19:00 Uhr
Vortrag: “ Die Geschichte der Juden in Tunesien“
Rathaus, Stadtmitte Bergisch Gladbach

02. Dezember ab 19:00 Uhr
Mitgliederversammlung 2024
Rathaus Bensberg

4. Gladbacher Mahnwache und Chanukkaleuchten

Zur vierten Mahnwache für die Geiseln in Gaza trafen sich am 12. Dezember wieder Vertreterinnen und Vertreter des GTV und Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach in der Fußgängerzone. Seit der letzten Mahnwache eine Woche zuvor gab es in der Geiselfrage keinen Fortschritt. Lediglich zwei weitere Tote wurden an die Behörden in Israel übergeben, womit immer noch ca. 130 Menschen in der Gewalt der Terroristen sind. Deren Namen wurden erneut verlesen.

Bei seiner Ansprache betonte Roman Salyutow erneut das mangelnde Engagement der internationalen Organisationen, insbesondere der Vereinten Nationen, die das Selbstverteidigungsrecht Israels nach wie vor negieren.

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Einladung zum Lichterfest – Chanukka in Bergisch Gladbach

Anlässlich des jüdischen Lichterfestes Chanukka lädt der Ganey-Tikva-Verein gemeinsam mit Dr. Roman Salyutov am Dienstagabend, den 12. Dezember 2023 um 19:00 Uhr in den Innenhof des Wirtshauses am Bock ein.


Dort wird der Chanukka-Leuchter feierlich entzündet, musikalisch begleitet von Bella Liebermann der Kölner Kol Colé-Band.



In Israel und in jüdischen Familien auf der ganzen Welt ist es üblich, Kinder an Chanukka mit kleinen Geldgeschenken zu erfreuen. Diesen Brauch will der Ganey-Tikva-Verein aufgreifen, um Opfern des brutalen Hamas-Attentats vom 7. Oktober im Kibbuz Kir Oz zu helfen.

Von den einst rund 450 Einwohnern wurde 20 ermordet und mehr als 80 in den Gazastreifen verschleppt. Die junge Musikerin Dekel zum Beispiel, die noch bei der Gedenkveranstaltung am 9. November aus dem Kibbuz zugeschaltet war, hat jetzt erfahren müssen, dass ihre Eltern beide umgebracht wurden. Sie ist jetzt allein mit ihren drei Brüdern. Spenden werden bar während der Chanukka-Feier entgegengenommen, sind aber auch per Überweisung auf das Konto des Ganey Tikva-Vereins möglich:


VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen. IBAN: DE52 3706 26003644 253014 (Zweck: Spende für die Kinder in Nir Oz).

Ihre Ansprechpartnerin:
Vorsitzende des GTV Petra Hemming
Sitz des Vereins: Am Kuhlerbusch 17a, 51469 Bergisch Gladbach
Mobil 0170/3555968
info@ganey-tikva-verein.de
www.ganey-tikva-verein.de
Facebook: https://de-de.facebook.com/ GaneyTikvaVerein/

Dekels Mutter ist tot – der Kibbuz Nir Oz ist in tiefer Trauer

Maya Goren ist tot. Die Mutter von Dekel Goren, die wir bei der Liveschaltung aus dem Kibbuz Nir Oz am 9. November anlässlich unseres Konzertes im Bergischen Löwen hören konnten, wurde für tot erklärt. Sie gehörte zu den 240 Verschleppten.

Die 56jährige Mutter von vier Kindern hatte den Kindergarten in Nir Oz aufgebaut und geleitet. Ihr Mann Avner (56) wurde bei den Angriffen der Hamas erschossen.

Wie unsere Freundin Efrat Machikawa, Sprecherin des Kibbuz im Süden Israels, dem Ganey-Tikva-Verein am 1. Dezember 2023 mitteilte, wurde Maya in der Gefangenschaft der Hamas getötet. Dekel und ihre drei Brüder, die sich zurzeit in der Nähe von Eilat aufhalten, sind nun ohne Eltern. Der Kibbuz gab bekannt, dass mit Aryeh Zalmanovich (85) der älteste der 240 Geiseln ebenfalls ermordet worden sei. Mit Ronen Engel (54) starb ein weiterer Bewohner von Nir Oz in der Hand der Geiselnehmer.

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