Aufzug und Mahnwache am 10. April

Bereits seit 20 Wochen hält der Ganey-Tikva-Verein jeden Dienstag eine Mahnwache für die Geiseln in Gaza unter zum Teil üblen antisemitischen Beschimpfungen vorübergehender Passanten, ab. 

Am 10. April (Mittwoch) erinnert der Verein mit einem Aufzug an den terroristischen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. 

Alle  Interessierten sind eingeladen, sich dem Aufzug, der sich um 17:30 Uhr am Ausgang der Rheinberg-Galerie/Hauptstraße formiert, anzuschließen. Beim Zwischenstopp auf dem Konrad-Adenauer-Platz wird die Hatikva, die israelische Nationalhymne, gesungen und anschließend werden bei der Mahnwache auf dem Trotzenburgplatz  wie gewohnt die Namen aller Geiseln verlesen.

Der Verein möchte ein weiteres Zeichen gegen jede Art von Antisemitismus, für jüdisches Leben in Bergisch Gladbach und in ganz Deutschland sowie für ein faires Israelbild setzen, verbunden mit der Forderung nach sofortiger Freilassung aller Geiseln im Gazastreifen.

Mahnwache #18

Noch immer befinden sich über 130 Personen in der Hand der Terroristen. Auch am 26. März haben wir in der Fußgängerzone die Namen der Geiseln verlesen. 

Am Tag zuvor haben Israelische Soldaten in einem 40 m tiefen Tunnel in Gaza Blutspuren gefunden. Diese konnten eindeutig der 19-jährigen Geisel Liri Albag zugeordnet werden. Sie ist am 7. Oktober von Terroristen verschleppt worden. Das Waffenstillstandsangebot vom letzten Wochenende, dem ein Austausch von circa 700 palästinensischen Verbrechern aus Gefängnissen und Terroristen gegen 40 Geiseln zugrunde lag, hat die Hamasführung erneut abgelehnt.

Erste Gladbacher Purimfeier

Am 24. März fand in Bergisch Gladbach die nach unserem Wissensstand allererste öffentliche Purim Party statt. Die Veranstaltung war ausgebucht, es gab koscheres Essen, tolle Kostüme, schöne Musik zum Tanzen und ein wirkliches Gefühl von Zusammengehörigkeit und gemeinsamer Kraft in diesen schwierigen Tagen.

An Purim wird die erfolgreiche Selbstverteidigung des jüdischen Volkes gefeiert. Gerade in diesem Jahr fanden wir es wichtig zu zeigen, dass es gut ist, keine Angst zu haben, sich gegen das Böse zu stellen.

19. März und die 17. Mahnwache

Die gestrige Mahnwache begann mit Pöbeleien, diesmal von Kindern. Am 165. Tag nach dem 7. Oktober sind noch immer über 130 Geiseln in den Tunneln im Gazastreifen. Die Familienangehörigen wissen nicht, wie es ihnen geht und ob sie überhaupt noch leben. Wir werden auch weiterhin jeden Dienstag die Namen der Geiseln verlesen.

Zeit zum Wiederaufbau – Besuch im Kibbuz Nir Oz

Petra Hemming und Roman Salyutow haben in der vergangene Woche den Kibbuz Nir Oz im Süden Israels besucht. Der Kibbuz hatte nach den Überfällen am 7. Oktober die höchsten Verluste zu beklagen.

Petra und Roman zeigten sich entsetzt über das Ausmaß der Zerstörung. Um rasche Hilfe für den Wiederaufbau zu leisten sammeln die beiden Geld. Dieses Projekt wird tatkräftig vom Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Stephan Santelmann, unterstützt.

Petra Hemming übergab den Bewohnern von Nir Oz einen Brief des Landrates, in dem er seine Solidarität versicherte.

#BringThemHomeNow

Benefizkonzert für die Terroropfer – Glückwünsche für Gaddi Moses zum 80. Geburtstag

Gaddi Moses wurde am 13. März diesen Jahres 80 Jahre alt. Gaddi, Agraringenieur aus dem Kibbuz Nir Oz, kann seinen Geburtstag nicht bei seinen Lieben feiern, da er am 7. Oktober von der Hamas nach Gaza verschleppt wurde.

Zusammen mit seinem Bruder Hanan und seiner Frau Margalit gedachte Petra Hemming anlässlich eines weiteren Benefizkonzertes in Ganey Tikva der Terroropfer. Petra berichtete von den Bergisch Gladbacher Mahnwachen für die Geiseln. Denn auch in der aktuellen Lage schaut die israelische Gesellschaft sehr genau hin, was in Deutschland geschieht.



Das Benefizkonzert wurde wieder von Roman Salyutow gestaltet. Der Erlös kommt dem Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz im Süden Israels zugute.


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