Letzte Mahnwache in 2025

Zur letzten Mahnwache des Jahres 2025 kamen wir erneut als Gruppe zusammen, um nochmals zu betonen, dass wir fest an der Seite Israels und fest an der Seite unserer jüdischen Freundinnen und Freunde stehen. Antisemitismus darf keinen Platz haben in unserer Gesellschaft: nicht heute, nicht morgen und niemals!

Die Mahnwachen werden auch im kommenden Jahr fortgesetzt und weiterhin werden wir sichtbar einstehen für ein faires Israelbild, das getragen ist von Mut, Zivilcourage und dem unbedingten Willen, unsere demokratischen Werte für unsere Kinder zu erhalten und jüdisches Leben in Bergisch Gladbach und in Deutschland zu schützen.

Hier rufen wir Gadi Moses zu, dass wir an seiner und Israels Seite sind.
Chanukka Sameah

Vortrag von Dr. Hussein Saado über die kurdisch-jüdischen Beziehungen stößt auf großes Interesse

Der Vortrag am vergangenen Donnerstag in der Volkshochschule war gut besucht. Dr. Hussein Saado, selbst kurdischer Abstammung aus Syrien, hat einen eindrucksvollen Vortrag gehalten zu den Verflechtungen historischer und aktueller Art zwischen Kurden und Juden. 

Im Publikum waren einige Menschen mit kurdischen Hintergrund aus dem Iran und aus der Türkei. Alle Antworten auf die Frage, woher sie stammen stets: „aus Kurdistan“.

Pressemitteilung zur Preisverleihung an Sophie von der Tann

Verschiedene Initiativen, Vereine und prominente Einzelpersonen kritisieren die Verleihung des Preises an Frau van der Tann. Wir als Verein, der sich u.a. für ein faires Israelbild einsetzt, teilen diese Kritik. Kein Preis für Israel Hetze!

Der Link zum Download der PM steht unten.

Ausstellung "60 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland Israel" in Düsseldorf

Vor 60 Jahren wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel aufgenommen. Zu diesem Anlass hat der Ganey-Tikva-Verein eine Ausstellung kuratiert, die bereits in Bensberg und Köln zu sehen war. Diese Ausstellung ist ab Donnerstag, den 27.11.2025 in Düsseldorf zu sehen.

Gadi Moses in Bergisch Gladbach - ein Film von Gaby Spronz

Gadi Moses, 81 Jahre aus dem Kibbuz Nir Oz, war 482 Tage Geisel der Hamas im Gazastreifen. Mit beispielloser Resilienz und Menschlichkeit, mit Mut und Liebe zum Leben und zu seiner Familie, kämpft er sich zurück.

Er hat teilgenommen an einer Friedenskonferenz in Berlin, sich im Landtag Düsseldorf in das goldene Buch eingetragen und Landtagspräsident und Minister persönlich getroffen.

In Bergisch Gladbach hat er im vollbesetzten Ratssaal sehr offen über seine Zeit als Gefangener der Terrororganisation Islamic Jihad gesprochen. Wir haben ihm fest versprochen, dass wir auch weiterhin mit Spenden und Volontärseinsätzen, dafür sorgen, dass sein Kibbuz wieder ein zu Hause werden kann.

Mahnwachen werden fortgesetzt!

Am 11. November haben wir nach einiger Zeit erneut eine Mahnwache abgehalten in der Bergisch Gladbacher Innenstadt. Unsere Freundin Efrat Machikawa, Kulturdiplomatin und Nichte von Gadi Moses, hat eine emotionale Ansprache gehalten, in der sie zur Unterstützung Israels aufrief, speziell aus Deutschland, damit unsere gemeinsamen Werte gewahrt werden.

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Gadi Moses, eine ehemalige Geisel der Hamas, berichtet - ein Abend voller Menschlichkeit

Am Abend des 5. November 2025 war der historische Ratssaal in Bergisch Gladbach so gut besucht, dass der hintere Teil geöffnet werden musste. So viele Menschen waren gekommen, um den Bericht des heute 81jährigen Gadi Moses über seine Zeit als Geisel der Hamas zu hören. Sie erlebten einen Menschen von außergewöhnlicher innerer Stärke. Begleitet wurde Gadi Moses von seiner Nichte Efrat Machikawa, die sich seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 unablässig für die Freilassung der Geiseln und die Rückführung der Ermordeten einsetzt.

Gadi Moses wurde am 7.10.2023, dem Tag des größten Massakers an Juden seit der Shoa, aus seiner Heimat, dem Kibbuz Nir Oz im Süden Israels, in den Gazastreifen verschleppt. Er hatte den Schutzraum seines Hauses verlassen, um zur Rettung seiner Familie und seiner Nachbarn mit den Terroristen zu verhandeln.

482 Tage verbrachte er in Gefangenschaft der Hamas in einem kleinen Raum, davon 120 Tage in vollständiger Isolation. Um bei Kräften zu bleiben, ging er stundenlang hin und her, 10 bis 12 Kilometer jeden Tag. Die Terroristen versuchten, seinen Willen zu brechen. Sie versuchten, ihn zum Übertritt zum Islam zu zwingen. Die Erkenntnis „Sie können nicht mehr, als mich töten“ half ihm, ihnen ohne Anzeichen von Angst entgegenzutreten. Er ließ nicht zu, dass sie ihn schlugen. Sie erzählten ihm, seine Frau sei am Leben. Später erfuhr er, dass sie bereits am 7. Oktober getötet worden war. Er entwickelte Strategien, um in der Isolation nicht den Verstand zu verlieren. So sang er immer wieder die Hatikva, die israelische Nationalhymne, die von Hoffnung spricht, der „Hoffnung, zweitausend Jahre alt, zu sein ein freies Volk in unserem Land.“

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