Es sind immer noch 116

Bei der heutigen Mahnwache gab es keine Zwischenfälle. Gemeinsam haben wir an Ariel Bibas erinnert, der gestern in Gefangenschaft seinen fünften Geburtstag beging.

Des Weiteren erinnerte Petra Hemming an Oded Lifschitz, einen 84-jährigen Friedensaktivisten aus dem Kibbuz Nir Oz, der sich seit dem 7. Oktober in der Hand der Hamas befindet.

Wir werden auch weiterhin unsere Mahnwache jeden Dienstag abhalten, um die Namen der 116 Geiseln zu verlesen, damit diese nicht vergessen werden.

Zweimal „Free Palestine“, einmal Rassismus und Markus singt die Hatikva

Bei der heutigen 35. Mahnwache hatten wir es neben zwei „free Palestine“-Rufen  mit lupenreinem Rassismus zu tun: ein Passant brüllt uns an „Deutschland den Deutschen und Ausländer raus!“ 

Am helllichten Tag mitten in der Innenstadt.

Neben den Namen der Geiseln, die wir jeden Dienstag verlesen, haben wir heute auch die Namen der drusischen Kinder verlesen, die am letzten Wochenende bei einem Raketenangriff im Norden Israels getötet wurden.


Petra Hemming verlas die Rede, die Dekel Goren am letzten Samstag bei der Beisetzung ihrer Mutter gehalten hat. Maya Goren war am 7. Oktober ermordet und in den Gazastreifen verschleppt worden. Dekel ist nun Waise und wird von Bergisch Gladbacher Nir Oz verein unterstützt.

Unterstützt wurden wir heute durch Mitglieder der Deutsch israelischen Gesellschaft und der kölnischen Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit.

Auch Markus der Musiker war wieder dabei und zum Schluss haben wir alle gemeinsam die Hatikva gesungen.

Wir hoffen sehr, es wird nicht nötig sein. Wenn aber doch, sind wir nächste Woche Dienstag auch wieder aktiv und verlesen die Namen aller Geiseln, verbunden mit unserer Forderung nach sofortiger Freilassung.

Die 34. Bergisch Gladbacher Mahnwache

Die 34. Mahnwache in Bergisch Gladbach: 10 Aktivisten, die die blau-weiße und regenbogenfarbende Israelflagge hochhalten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Unsere pro-zionistische Truppe ist unermüdlich am Werk, das Israelbild auf dem Trotzenburgplatz, mitten in der Bergisch Gladbacher Innenstadt, frei von Propaganda darzustellen. Auch gestern gab es einen Zwischenfall, der von der Polizei direkt vor Ort dokumentiert und zur Anzeige gebracht wurde.

 

Wir haben den Überblick verloren, wie viele Anzeigen wegen Beleidigungen, etc. bereits platziert worden sind.

Aber es gibt in all dieser Hoffnungslosigkeit auch schöne Momente: ein Musiker, der sich zufällig im Café befand, gesellte sich zu uns und versprach, in der kommenden Woche wieder zu kommen, damit wir gemeinsam die israelische Hymne, die Hatikva, singen können.


Und noch eine Mahnwache (#33)

Blauweiße Flaggen mit Davidstern auf dem Trotzenburgplatz, mitten in der Stadt, sind für viele Menschen ein Trigger. Sie fühlen sich belästigt, gestört in ihrer Überzeugung, alles über den Gazakrieg (der in ihrer Wahrnehmung ein Befreiungskrieg ist), die Zionisten (die unrechtmäßig fremdes Land besetzen) und die Jüdinnen und Juden in Deutschland (die „Strippenzieher“) zu wissen.

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10. Juli und die Allianz gegen Antisemitismus

Die Allianz gegen Antisemitismus hat sich nach der von uns initiierten israelsolidarischen Demo auf dem Roncalliplatz am 5.11.23 gegründet. Mitglieder sind u.a. die demokratischen Parteien Kölns, Klare Kante e.V., die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Köln, Makkabi Köln, der Städtepartnerschaftsverein Köln-Tel Aviv, der israel-solidarische Initiative Never Again aus Siegen, etc. Natürlich sind wir als  Ganey-Tikva-Verein ebenfalls Teil dieser Allianz.

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Die 32. Mahnwache

Heute haben wir erneut die Namen der circa 120 Geiseln verlesen, die sich noch immer in der Hand der Terroristen befinden. Aus dem nahegelegenen Eiscafe belehrte uns ein älterer Herr, das Israel „45.000 Kinder getötet habe“. Wie gewohnt war er, wie auch all die anderen Parolengröhler vor ihm zu einem ruhigen und sachlichen Gespräch nicht bereit.

Heute haben wir an die Familie Levy erinnert. Or Levy, 33, ist am 7. Oktober von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt worden, nachdem er mit ansehen musste, dass seine Frau von den Terroristen erschossen wurde. Ihr gemeinsamer Sohn Almog ist drei Jahre alt und lebt seit dem 7. Oktober bei seinen Großeltern. Er bricht sofort in Tränen aus, wenn das Wort, Papa oder Mama fällt. Er ist drei Jahre alt.

ir werden auch weiterhin jeden Dienstag die Namen verlesen, damit diese nicht vergessen werden, bis alle Geiseln befreit und in Sicherheit sind.

Demo für die Geiseln und 31. Mahnwache

Ca. 20 Freundinnen und Freunde Israels haben sich am 2.7.2024 zu einem kleinen Demonstrationszug in der Bergisch Gladbacher Innenstadt zusammengefunden, um für die Freilassung der ca. 120 noch in Gaza festsitzenden Geiseln zu demonstrieren.


Auf dem Konrad-Adenauer-Platz machte Petra Hemming auf die Beflaggung des Bergisch Gladbacher Rathauses aufmerksam, bei der die israelische Flagge fehlt.

Nie wieder war offenbar gestern.


Nach dem Demonstrationszug ging es zurück zum Trotzenburgplatz zur fast schon traditionellen Mahnwache.

Es war die 31.