Mahnwache Nummer 54

Gedenken an zwei muslimische Geiseln

Bei der heutigen Mahnwache haben wir an die beiden arabisch-israelischen Geiseln, Joseph und Hamza Al Ziadne erinnert. Die beiden Männer waren am 7. Oktober von der Hamas verschleppt worden und es fehlte jedes Lebenszeichen von ihnen. In der letzten Woche haben Soldaten ihre sterblichen Überreste gefunden, sie wurden von den Terroristen abgeschlachtet. 

Die beiden muslimischen Männer entstammen einer Familie, die seit vielen Jahren die Geflügelzucht im Kibbuz Holit verantwortet.

Auch heute ging es nicht ohne Pöbeleien, inmitten des Verlesens der Namen der Geiseln sammelte sich eine Gruppe arabisch aussehender, junger Männer uns gegenüber, und wir sahen uns genötigt, die Polizei zu rufen. Zwei junge Frauen gingen vorbei, brüllten „Free Palestine“ und auf meine Antwort „From Hamas!!“ wurde ich aufgefordert „mein Maul zu halten“.

Trotz bitterer Kälte waren wir immerhin acht Personen in der Hoffnung, dass keine weiteren Mahnwache notwendig sind.

"Run for Lives" Köln hilft im Kibbuz Nir Oz

Petra Hemming war nun schon mehrfach im Kibbuz Nir Oz, der am stärksten von den Bluttaten des 7. Oktobers betroffen war, um zu helfen. Auch Aktive der Kölner Gruppe der „Run for Lives“-Bewegung haben mit angepackt, darunter auch Miriam Kanitz.

Jenny Havemann, deutsch-israelische Bloggerin, gibt im folgenden Reel ihre Eindrücke wider.

Mahnwache Nummer 53

Heute ist es genau 15 Monate her, dass die Hamas Israel überfiel, mordete, vergewaltigte und Menschen nach Gaza verschleppte.

In diesen Tagen wird Kfir Bibas 2 Jahre alt werden, ob er noch lebt, wissen wir nicht.

Hat er laufen und sprechen gelernt in den Tunnel von Gaza? 

Heute verlief unsere Mahnwache ohne Zwischenfälle. Eine Familie mit kurdischen Wurzeln gesellte sich spontan zu uns und unterstützte uns in unserer Forderung nach der Freilassung aller Geiseln.

Chanukka in Bergisch Gladbach

Bereits zum 5. Mal seit 2020 luden die beiden israelsolidarischen Bergisch Gladbacher Vereine, der Ganey-Tikva-Verein und der Nir Oz Verein, gemeinsam mit Roman Salyutov zum öffentlichen Anzünden der Chanukkakerzen ein.

40 Menschen waren gekommen um über das Wunder des Chanukkafestes zu hören. Gemeinsam mit Bella Liebermann wurde Ma’oz Zur, Hava Narima und zum Schluss HaBaita gesungen. Bei Sufganiot und Punch klang der Abend gesellig aus.

Es war bitterkalt und dunkel auf dem Vorplatz des Rathauses in Bensberg – bis das Licht der Chanukkia Wärme und Hoffnung auf eine Freilassung der Geiseln in Gaza und ein Ende des Krieges spendete.

Nummer 52: Ein Jahresausklang mit Solidaritätsbezeugungen

Auf unserer letzten Mahnwache des Jahres erhielten wir von mehreren Menschen Zustimmung und ermutigende Zurufe. Wir gaben einige Flyer heraus. Es freut uns, dass es Menschen gibt, die die Geiseln nicht vergessen und mit dem angegriffenen Israel solidarisch sind.

Einige Passantinnen riefen uns im Vorbeigehen jedoch auch Anschuldigungen wegen der Opfer im Gazastreifen zu. Unseren Hinweis auf die Verantwortung der Hamas wollten sie nicht hören. Ein weiterer Passant pflichtete uns allerdings unmissverständlich bei.

51. Mahnwache mit Verstärkung

Heute auf der 51. Mahnwache hatten wir Verstärkung von überregionalen Aktivisten, wir waren 20 Leute. Wie schon so oft erwähnt, ohne „Free Palestine“-Rufe von vorbeigehenden Gestalten, die nicht den Mut haben, mit uns zu sprechen, geht es in Bergisch Gladbach scheinbar nicht.

Einer der Sprecher heute fragte die vorbeieilenden Passanten, die uns keines Blickes würdigten, wie sie reagieren würden, wenn es ihre Schwester, ihr Bruder, ihr Vater oder ihre Mutter wäre die seit 14 Monaten in dunklen Tunnel festgehalten werden. Keine Reaktion.

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Erfolgreiche Vernissage 6:56 - eine Fotoausstellung

Die vorgestrige Vernissage der „6:56 – eine Fotoausstellung“ war ein voller Erfolg. Es waren sehr viele Menschen in den Ratssaal in Bensberg gekommen, Yael Anspach und Anna Sigalova (Klavier) boten dem Publikum ein emotionales, hoffnungsvolles und wunderbares Repertoire. 

An der anschließenden Führung durch die Ausstellung durch unsere Freundin Elke Bieber haben fast alle Gäste teilgenommen. Wir haben einige Hundert Euro Spenden  für die Kinder des Kibbuz Nir Oz generieren können.

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