Bei einer Veranstaltung an der Universität zu Köln im April diesen Jahres gab es massive antisemitische Propaganda. Die Opfer des 7. Oktober wurden verhöhnt, die Symbole verbotener Organisationen gezeigt.
14 Organisationen, darunter die beiden israelsolidarischen Vereine in Bergisch Gladbach, haben sich in einem offenen Brief an die Universität zu Köln gewandt, um ihren Protest zum Ausdruck zu bringen.
Der vollständige Brief steht hier zum Download bereit.
Auch heute erinnerten wir an die Menschen, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt wurden und dort seitdem gefangen gehalten werden. Wir riefen den Vorübergehenden außerdem die Ermordeten des Massakers auf dem Nova-Festival in Erinnerung.
Erfreulicherweise erhielten wir wohlwollende Reaktionen interessierter Passanten. Ein zufällig vorbeikommender Repräsentant der Stadt Bergisch Gladbach hingegen war sichtlich bemüht, uns nicht zu sehen und reagierte auch nicht auf unsere persönliche Ansprache.
Heute, am „Tag des Zorns“, ausgerufen von diversen Organisationen weltweit, die die Hamas für eine Befreiungsorganisation halten, haben wir unter anderem an Dorin erinnert. Eine junge Frau, die auf der Flucht vor den Terroristen am 7. Oktober 2023 auf dem Nova Festivalgelände von Terroristen kaltblütig ermordet wurde. Sie wollte einfach nur tanzen! Sie wollte leben! Es gibt einen Bezug zu Bergisch Gladbach, denn sie lebte mit ihrer Familie in der Partnerstadt Israels, in Ganey Tikva.
Heute gab es nur ein paar Stinkefinger und Kopfschütteln von Menschen, die augenscheinlich nicht auf der Seite der Demokraten, der Freiheit und der Liebe zum Leben stehen.
Wir werden auch weiterhin jeden Dienstag die Namen der Geiseln verlesen, bis alle befreit und zu Hause sind.
Auch heute erinnerten wir an die israelischen Geiseln, die nach wie vor in der Gewalt der Hamas sind.
Wir informierten darüber, dass die Hamas, die seit ihrer Wahl im Jahr 2005 im Gazastreifen herrscht, keine politische Gruppierung ist, sondern eine islamistische Terrororganisation, die unter anderem vom Iran finanziert wird und sich die Vernichtung Israels zum Ziel gesetzt hat. Die enormen internationalen Hilfszahlungen nutzt sie nicht für die Entwicklung des Gazastreifens zugunsten der Menschen, sondern für den Ausbau ihrer Terrorinfrastruktur.
Auch heute wurde uns „Free Palestine“ entgegengerufen. „…from Hamas“ lautete in dem Sinne unsere Antwort.
Erfreulicherweise erhielten wir jedoch auch Solidaritätsbekundungen.