Vortrag von Dr. Hussein Saado am 4.12.2025 in der VHS Bergisch Gladbach

Jahrtausendalte Verbundenheit: neue Perspektiven für die Beziehungen zwischen Kurden und Juden

Der GTV freut sich, in Zusammenarbeit mit der VHS Bergisch Gladbach Dr. Hussein Saado begrüßen zu dürfen.

Dr. Saado ist in Syrien geboren, kurdischer Abstammung, deutscher Staatsbürger und lebt seit über 50 Jahren in Deutschland. Er hat nach seiner Promotion u.a. als Hochschullehrer gearbeitet. Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.

Immer wieder erleben wir Sympathiebekundungen seitens der Menschen kurdischer Abstammung, sie sind aus gutem Grund sehr solidarisch mit Israel.

Unten der Link zum Download.

Ausstellung "60 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland Israel" in Düsseldorf

Vor 60 Jahren wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel aufgenommen. Zu diesem Anlass hat der Ganey-Tikva-Verein eine Ausstellung kuratiert, die bereits in Bensberg und Köln zu sehen war. Diese Ausstellung ist ab Donnerstag, den 27.11.2025 in Düsseldorf zu sehen.

Gadi Moses in Bergisch Gladbach - ein Film von Gaby Spronz

Gadi Moses, 81 Jahre aus dem Kibbuz Nir Oz, war 482 Tage Geisel der Hamas im Gazastreifen. Mit beispielloser Resilienz und Menschlichkeit, mit Mut und Liebe zum Leben und zu seiner Familie, kämpft er sich zurück.

Er hat teilgenommen an einer Friedenskonferenz in Berlin, sich im Landtag Düsseldorf in das goldene Buch eingetragen und Landtagspräsident und Minister persönlich getroffen.

In Bergisch Gladbach hat er im vollbesetzten Ratssaal sehr offen über seine Zeit als Gefangener der Terrororganisation Islamic Jihad gesprochen. Wir haben ihm fest versprochen, dass wir auch weiterhin mit Spenden und Volontärseinsätzen, dafür sorgen, dass sein Kibbuz wieder ein zu Hause werden kann.

Mahnwachen werden fortgesetzt!

Am 11. November haben wir nach einiger Zeit erneut eine Mahnwache abgehalten in der Bergisch Gladbacher Innenstadt. Unsere Freundin Efrat Machikawa, Kulturdiplomatin und Nichte von Gadi Moses, hat eine emotionale Ansprache gehalten, in der sie zur Unterstützung Israels aufrief, speziell aus Deutschland, damit unsere gemeinsamen Werte gewahrt werden.

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Gadi Moses, eine ehemalige Geisel der Hamas, berichtet - ein Abend voller Menschlichkeit

Am Abend des 5. November 2025 war der historische Ratssaal in Bergisch Gladbach so gut besucht, dass der hintere Teil geöffnet werden musste. So viele Menschen waren gekommen, um den Bericht des heute 81jährigen Gadi Moses über seine Zeit als Geisel der Hamas zu hören. Sie erlebten einen Menschen von außergewöhnlicher innerer Stärke. Begleitet wurde Gadi Moses von seiner Nichte Efrat Machikawa, die sich seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 unablässig für die Freilassung der Geiseln und die Rückführung der Ermordeten einsetzt.

Gadi Moses wurde am 7.10.2023, dem Tag des größten Massakers an Juden seit der Shoa, aus seiner Heimat, dem Kibbuz Nir Oz im Süden Israels, in den Gazastreifen verschleppt. Er hatte den Schutzraum seines Hauses verlassen, um zur Rettung seiner Familie und seiner Nachbarn mit den Terroristen zu verhandeln.

482 Tage verbrachte er in Gefangenschaft der Hamas in einem kleinen Raum, davon 120 Tage in vollständiger Isolation. Um bei Kräften zu bleiben, ging er stundenlang hin und her, 10 bis 12 Kilometer jeden Tag. Die Terroristen versuchten, seinen Willen zu brechen. Sie versuchten, ihn zum Übertritt zum Islam zu zwingen. Die Erkenntnis „Sie können nicht mehr, als mich töten“ half ihm, ihnen ohne Anzeichen von Angst entgegenzutreten. Er ließ nicht zu, dass sie ihn schlugen. Sie erzählten ihm, seine Frau sei am Leben. Später erfuhr er, dass sie bereits am 7. Oktober getötet worden war. Er entwickelte Strategien, um in der Isolation nicht den Verstand zu verlieren. So sang er immer wieder die Hatikva, die israelische Nationalhymne, die von Hoffnung spricht, der „Hoffnung, zweitausend Jahre alt, zu sein ein freies Volk in unserem Land.“

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Ehemalige Geisel Gadi Moses zu Gast in Bergisch Gladbach

Gadi Moses und seine Nichte Efrat Machikawa werden am 5. November um 19:00 h bei uns in Bergisch Gladbach zu Gast sein.

Gadi Moses wurde am 7. Oktober aus Nir Oz verschleppt, als er versuchte, mit den Hamas-Terroristen zu verhandeln, die seine Gemeinde angegriffen hatten. Gadi ist ein weltweit anerkannter Agrarwissenschaftler, der um die Welt reiste und vielen Menschen durch Landwirtschafts- und Wassermanagement das Leben rettete. Gadi wurde 482 lange Tage und Nächte als Geisel festgehalten.

Nach seiner Freilassung widmet er sein Leben dem Wiederaufbau von Nir Oz.

Efrat Machikawa, die Nichte von Gadi Moses, ist Kulturdiplomatie-Spezialistin. Sie widmet ihr Leben seit dem 7. Oktober 2023 dem Kampf um die Heimkehr aller Geiseln. Ihre Haupttätigkeit liegt in den Bereichen internationale Strategie und internationale Medien. Efrat hat unzählige Interviews in der ganzen Welt (in fast 20 Ländern) gegeben und überall für die Freilassung ihres Onkels gekämpft. Von der UNO über den amerikanischen Kongress bis hin zum Bundestag und dem israelischen Parlament (Knesset). Zurzeit ist sie weiterhin ehrenamtlich tätig, indem sie die „German Citizen’s Family Group“ aufrechterhält und den Aufbau von Nir Oz zusammen mit anderen nationalen und internationalen Aktivitäten unterstützt.

Bitte melden Sie sich zu diesem besonderen Abend per Email an. Der Veranstaltungsort wird unmittelbar vor dem Termin bekanntgegeben. Der Eintritt ist frei – über Spenden für den Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz freuen wir uns. Das Gespräch mit Gadi Moses findet in englischer Sprache statt.

anmeldung@ganey-tikva-verein.de

Home Now - Die Geiseln sind zu Hause

Nachdem am Montag, 13. Oktober 2025 endlich 20 lebende Geiseln aus der Hand der Terroristen der Hamas freigekommen sind, haben wir heute in der Bergisch Gladbach Innenstadt unsere vorerst letzte Mahnwache durchgeführt. Einerseits sind wir dankbar und glücklich, dass die 20 Lebenden endlich, endlich bei ihren Familien sind und medizinisch und psychisch betreut werden können. 

Zwei Jahre Geiselhaft in Dunkelheit in den Tunnel werden bei jedem einzelnen Spuren hinterlassen haben. Andererseits sind wir erschüttert, dass die Hamas erneut ihre Vereinbarungen nicht eingehalten hat und auch die ermordeten Geiseln zurückführt nach Israel.

Die Familien der Ermordeten brauchen diesen Schritt dringend, um endlich Abschied nehmen zu können. 28 Schicksale, 28 Geschichten. Sie müssen endlich heimkehren!

Wir bedanken uns bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreiter der letzten 90 Wochen, für ihre Solidarität und ihre klare Position. Wir danken jedem Einzelnen, der sich mit uns ins Gespräch begeben hat.

Wir werden in den nächsten 14 Tagen überlegen, ob und wie wir unsere Mahnwache fortsetzen werden. Eine Gruppe von zwölf Personen wird am Donnerstag, 16. Oktober nach Israel reisen, um beim Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz zu helfen.

Es lebe das Volk Israel!