Save the Date: Online Session aus Anlass des Tischa beAv (Gedenktag zur Zerstörung des Jerusalemer Tempels)

Martin Sessler lebt in Magen, einem Kibbuz, der nur wenige Kilometer vom Gazastreifen entfernt liegt. Der Sohn von Shoa-Überlebenden hat den 7. Oktober in einem Schutzraum erlebt. Das Verteidigungskomitee  des Kibbuz hatte sich entschlossen, den Mördern bewaffneten Widerstand zu leisten.

Anlässlich des Tischa beAv, des Gedenktages, der an die Zerstörung des Jerusalamer Tempels erinnert, hält Martin Sessler eine  Zoomsitzung ab, in der es um die Geschichte der heiligen Stadt geht. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Der Termin ist der 13. August 2024 um 20:00 Uhr MESZ.  Allerdings wird die Session schon 30 Minuten früher eröffnet, um  die Möglichkeit zu bieten, zu plaudern und sich kennenzulernen.

Hier der Link zur Zoomsession.

Zweimal „Free Palestine“, einmal Rassismus und Markus singt die Hatikva

Bei der heutigen 35. Mahnwache hatten wir es neben zwei „free Palestine“-Rufen  mit lupenreinem Rassismus zu tun: ein Passant brüllt uns an „Deutschland den Deutschen und Ausländer raus!“ 

Am helllichten Tag mitten in der Innenstadt.

Neben den Namen der Geiseln, die wir jeden Dienstag verlesen, haben wir heute auch die Namen der drusischen Kinder verlesen, die am letzten Wochenende bei einem Raketenangriff im Norden Israels getötet wurden.


Petra Hemming verlas die Rede, die Dekel Goren am letzten Samstag bei der Beisetzung ihrer Mutter gehalten hat. Maya Goren war am 7. Oktober ermordet und in den Gazastreifen verschleppt worden. Dekel ist nun Waise und wird von Bergisch Gladbacher Nir Oz verein unterstützt.

Unterstützt wurden wir heute durch Mitglieder der Deutsch israelischen Gesellschaft und der kölnischen Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit.

Auch Markus der Musiker war wieder dabei und zum Schluss haben wir alle gemeinsam die Hatikva gesungen.

Wir hoffen sehr, es wird nicht nötig sein. Wenn aber doch, sind wir nächste Woche Dienstag auch wieder aktiv und verlesen die Namen aller Geiseln, verbunden mit unserer Forderung nach sofortiger Freilassung.

Efrat Machikawa spricht in Washington über die Situation der Geiseln

Schon mehrfach ist an dieser Stelle unsere Freundin Efrat Machikawa, deren Onkel unter den Gaza-Geiseln ist, hier zu Wort gekommen.

Efrat spricht für den Kibbuz Nir Oz und koordiniert die Bergisch Gladbacher Hilfe für den zerstörten Ort. Das Bild zeigt sie nach ihrer Rede bei den Berlinern Philharmonikern im Februar zusammen mit Petra Hemming.

Efrat hat in Washington vor Vertretern des US-Kongresses über die verzweifelte Lage der Geiseln und der Familien gesprochen. Hier das Video ihrer Rede.

Israeltag in Köln 2024

Am 27. August diesen Jahres findet der Kölner Israeltag statt. Vermutlich ist dieser Tag in diesem Jahr notwendiger denn je. Ein wenig stolz sind wir, dass die Moderation in diesem Jahr von unserer Vorsitzenden Petra Hemming übernommen wird.

Die 34. Bergisch Gladbacher Mahnwache

Die 34. Mahnwache in Bergisch Gladbach: 10 Aktivisten, die die blau-weiße und regenbogenfarbende Israelflagge hochhalten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Unsere pro-zionistische Truppe ist unermüdlich am Werk, das Israelbild auf dem Trotzenburgplatz, mitten in der Bergisch Gladbacher Innenstadt, frei von Propaganda darzustellen. Auch gestern gab es einen Zwischenfall, der von der Polizei direkt vor Ort dokumentiert und zur Anzeige gebracht wurde.

 

Wir haben den Überblick verloren, wie viele Anzeigen wegen Beleidigungen, etc. bereits platziert worden sind.

Aber es gibt in all dieser Hoffnungslosigkeit auch schöne Momente: ein Musiker, der sich zufällig im Café befand, gesellte sich zu uns und versprach, in der kommenden Woche wieder zu kommen, damit wir gemeinsam die israelische Hymne, die Hatikva, singen können.