Aufbauhilfe für Nir Oz aus Bergisch Gladbach

Aktuell befindet sich eine Gruppe von Volontären des GTV und Nir Oz Verein in Israel. Wir möchten helfen, den Kibbuz wiederherzustellen soweit dies möglich ist. Untergebracht sind wir im Kibbuz Magen, in unmittelbarer Nachbarschaft.

Hier geht es zum Blog mit Lageberichten:

Es sind immer noch 116

Bei der heutigen Mahnwache gab es keine Zwischenfälle. Gemeinsam haben wir an Ariel Bibas erinnert, der gestern in Gefangenschaft seinen fünften Geburtstag beging.

Des Weiteren erinnerte Petra Hemming an Oded Lifschitz, einen 84-jährigen Friedensaktivisten aus dem Kibbuz Nir Oz, der sich seit dem 7. Oktober in der Hand der Hamas befindet.

Wir werden auch weiterhin unsere Mahnwache jeden Dienstag abhalten, um die Namen der 116 Geiseln zu verlesen, damit diese nicht vergessen werden.

Save the Date: Online Session aus Anlass des Tischa beAv (Gedenktag zur Zerstörung des Jerusalemer Tempels)

Martin Sessler lebt in Magen, einem Kibbuz, der nur wenige Kilometer vom Gazastreifen entfernt liegt. Der Sohn von Shoa-Überlebenden hat den 7. Oktober in einem Schutzraum erlebt. Das Verteidigungskomitee  des Kibbuz hatte sich entschlossen, den Mördern bewaffneten Widerstand zu leisten.

Anlässlich des Tischa beAv, des Gedenktages, der an die Zerstörung des Jerusalamer Tempels erinnert, hält Martin Sessler eine  Zoomsitzung ab, in der es um die Geschichte der heiligen Stadt geht. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Der Termin ist der 13. August 2024 um 20:00 Uhr MESZ.  Allerdings wird die Session schon 30 Minuten früher eröffnet, um  die Möglichkeit zu bieten, zu plaudern und sich kennenzulernen.

Hier der Link zur Zoomsession.

Zweimal „Free Palestine“, einmal Rassismus und Markus singt die Hatikva

Bei der heutigen 35. Mahnwache hatten wir es neben zwei „free Palestine“-Rufen  mit lupenreinem Rassismus zu tun: ein Passant brüllt uns an „Deutschland den Deutschen und Ausländer raus!“ 

Am helllichten Tag mitten in der Innenstadt.

Neben den Namen der Geiseln, die wir jeden Dienstag verlesen, haben wir heute auch die Namen der drusischen Kinder verlesen, die am letzten Wochenende bei einem Raketenangriff im Norden Israels getötet wurden.


Petra Hemming verlas die Rede, die Dekel Goren am letzten Samstag bei der Beisetzung ihrer Mutter gehalten hat. Maya Goren war am 7. Oktober ermordet und in den Gazastreifen verschleppt worden. Dekel ist nun Waise und wird von Bergisch Gladbacher Nir Oz verein unterstützt.

Unterstützt wurden wir heute durch Mitglieder der Deutsch israelischen Gesellschaft und der kölnischen Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit.

Auch Markus der Musiker war wieder dabei und zum Schluss haben wir alle gemeinsam die Hatikva gesungen.

Wir hoffen sehr, es wird nicht nötig sein. Wenn aber doch, sind wir nächste Woche Dienstag auch wieder aktiv und verlesen die Namen aller Geiseln, verbunden mit unserer Forderung nach sofortiger Freilassung.