Mehr als 100 Gäste feierten in Bergisch Gladbach ein besonderes Jubiläum

Der Ganey Tikva-Verein feiert sein 10+1jähriges Engagement für Israel und gegen Antisemitismus

Ein Jahr später als ursprünglich geplant feierte der Ganey–Tikva–Verein e.V. am letzten Wochenende sein zehnjähriges Bestehen. Aus dem Jubiläum wurde ein „10+1“: Im vergangenen Jahr hatten die Verantwortlichen angesichts der seinerzeit noch in Gaza festgehaltenen Geiseln bewusst auf eine Feier verzichtet. Nun kamen mehr als 100 Gäste zusammen, um elf Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit zu würdigen.

Die Vorsitzende Petra Hemming begrüßte die Gäste und erinnerte an die Entwicklung des Vereins, der seit Juni 2015 besteht. Sie beschrieb die zahlreichen Vereinsaktivitäten und -initiativen für die deutsch-israelische Freundschaft, ein faires Israelbild und gegen Antisemitismus. Zu den Ehrengästen gehörten Caroline Bosbach MdB, Arye Shalicar, u.a. Major der Reserve der IDF, Yoram Ehrlich, Präsidiumsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, sowie Dr. Johannes Platz, Vorsitzender der Kölner Arbeitsgruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. 

Besonders begrüßt wurden ebenfalls zahlreiche Mitglieder israelsolidarischer Vereine aus ganz Deutschland. Zu den Ehrengästen gehörten Caroline Bosbach MdB, Arye Shalicar, u.a. Major der Reserve der IDF, Yoram Ehrlich, Präsidiumsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, sowie Dr. Johannes Platz, Vorsitzender der Kölner Arbeitsgruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Besonders begrüßt wurden ebenfalls zahlreiche Mitglieder israelsolidarischer Vereine aus ganz Deutschland.

In seiner Rede betonte Arye Shalicar, selbst Mitglied des GTV, der Verein sei für ihn seit vielen Jahren Inspiration und Motivation, selbst als Brückenbauer zwischen Deutschland und Israel tätig zu sein: „Die Solidarität mit Israel wird hier wahrhaftig gelebt“. Dies führte Yoram Ehrlich weiter aus: er bezeichnete den Verein als besonderes Beispiel dafür, wie deutsch-jüdische und deutsch-israelische Freundschaft gelebt werden können. Besonders hob Ehrlich den Schwesterverein Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach – Nir Oz hervor. Dieser unterstützt tatkräftig den am 7. Oktober fast vollständig zerstörten Kibbuz Nir Oz finanziell und mit Volontären vor Ort beim Wiederaufbau. Auch Dr. Johannes Platz gratulierte zum Jubiläum und unterstrich die Bedeutung der Vereinsarbeit gerade in schwierigen Zeiten, in welchen der vormals latente Antisemitismus offen ausgelebt wird und sich gegen die hier lebenden Juden und Israel richtet.

Von allen Rednern wurde das unermüdliche Engagement der Vorsitzenden Petra Hemming gewürdigt. Sie selbst gab das Lob an die Vereinsmitglieder weiter und betonte, dass die erfolgreiche Arbeit nur gemeinsam möglich sei. Sie wurde von ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern mit einem großen Blumenstrauß geehrt.

Die geplante Auszeichnung für die bekannte Berliner Politikerin Karoline Preisler für ihren unerschrockenen israelsolidarischen Einsatz auf propalästinensischen Demonstrationen konnte aus technischen Gründen nicht stattfinden. Arye Shalicar würdigte sie in einer Ansprache, in der er ihr mutiges Engagement hervorhob. Die Auszeichnung für Karoline Preisler wird am 7. Oktober bei der Eröffnung der Fotoausstellung über den Terrorüberfall der Hamas im Deutschen Bundestag nachgeholt werden.

Für einen musikalischen Höhepunkt sorgte Professor Igor Epstein, der virtuos mit jüdischer und israelischer Musik das Publikum begeisterte. Anschließend wurde zu israelischer Popmusik getanzt und gefeiert.