Neuigkeiten

Unsere Homepage hat ein neues Gesicht bekommen

Unsere Homepage wurde von dem klassischen Ionos-Editor auf WordPress umgestellt, was die Pflege deutlich vereinfacht! Darüber hinaus wurde das Logo sowie bestimmte Formulare wie der Mitglieder-Antrag redaktionell überarbeitet und mit dem neuen Logo versehen.

Ich hoffe, dass Ihnen die neue Präsenz gefällt!

„Nie wieder“ hat viele Facetten (8.5.2022)

Der Odenwälder Bote berichtete in der Ausgabe vom 10.05.2022 zum Vortrag, den Oliver Vrankovic zum Gedenktag am 8.5.2022 am Max Planck Gymnasium in Groß Umstadt gehalten hat.

Manipulation in den ZDF-Nachrichten (21.11.2021)

Dringender Appell an den Intendanten des ZDF: Dr. Thomas Bellut

mmer wieder wird Israel in den Medien unfair behandelt. Immer spürbarer wird dadurch die Ablehnung und der Hass, der dem einzigen jüdischen Staat entgegenschlägt und den auch Juden und andere Betroffene von Antisemitismus zu spüren bekommen.

Das ZDF hatte sich kurzer Zeit eine ganz besondere Verzerrung geleistet, als die Schlagzeile zu einem Anschlag in Jerusalem lautete:

((Bild: Xpress vom 21. November 2021)

Diese Headline ist auf so vielen Ebenen falsch, dass es hier nicht der Platz für eine detaillierte Dekonstruktion ist. Wenn man noch hinzunimmt, mit welcher kühlen Distanz das ZDF auf dutzende von Zuschriften reagiert hat, dann wird einem die ganze Dimension des Problems erst wirklich klar.

Auch Intendant Dr. Bellut hat seine Zuschauerredaktion anonymisiert und mit einem Standard antworten lassen auf Mails, die gleich an seine Emailadresse gingen.

Gemeinsam mit Euch wollen wir dem ZDF deutlich signalisieren, dass eine solche Manipulation – ungeachtet wie sie zustande kam – nicht ohne restlose Aufklärung bleiben kann. Wer die Aufdeckung der heftigen antisemitischen Skandale rund um die Deutsche Welle in den letzten Tagen verfolgt hat, der weiß, dass es sich beim ZDF lediglich um die Spitze des Eisbergs handelt und folgende Aktion nur ein erster Schritt sein kann, um strukturellen Antisemitismus in den öffentlichen Medien Deutschlands etwas entgegenzusetzen.

Bitte unterschreiben Sie unter folgendem Link:

https://www.dein-ev.net/zdf

Gemeindeblatt der Synagogengemeinde Köln berichtet über unsere Aktivitäten

Wir freuen uns sehr darüber, denn diese Anerkennung unserer Arbeit gibt uns Kraft und Motivation auch im kommenden Jahr unser Engagement gegen Antisemitismus, Israelhass und für jüdisches Leben in Deutschland weiter auszubauen.

Interview auf Goldberger TV mit Axel Bolte am 17.08.2021

„Es könnte alles so schön sein im Nahen Osten, wenn bloß Israel nicht wäre…“ Axel Bolte im Interview mit Ronaldo Goldberger, der sich bei ihm bedankt, da er „den Worten auch Taten folgen lässt“.

Stelenenthüllung am 14.07.2021

An dem Tag, an dem Herr Dr. Deutsch vor 144 Jahren geboren wurde, haben wir in Schildgen die Stele enthüllt, die eine Begegnung mit ihm, als einem der Opfer des NS-Terrors, auf Augenhöhe ermöglicht. Leider konnten nicht viele von Euch/Ihnen dabei sein, denn es war auch der Tag, an dem an vielen Orten schlimme Überschwemmungen zu katastrophalen Situationen geführt haben.

Im Beisein von Frau Völkner, der Enkelin von Dr. Deutsch, Herrn Prof. Jürgen Wilhelm von der Kölnischen Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit, Herrn Prof. Götz Rüdiger Tewes, Herr Diakon Sprink, sowie Mitgliedern des GTV und einigen Anwohnern konnten wir die Stele gemeinsam mit Helmut Brands enthüllen. Leider kam es während der Feier zu einem symptomatischen Zwischenfall, de erneut zeigt, wie treffend und wichtig unser Ansatz ist.

Einen Bericht des Bergischen Handelsblattes finden Sie unter folgendem Link.

NS-Opfer ein Gesicht gegeben, Störung bei Gedenkfeier

Bergisch-Gladbach, den 21.7.2021

Zu Tode geprügelt in der Kleinen Festung von Theresienstadt – so endete das Leben des Bergisch Gladbacher Bürgers Dr. Erich Deutsch den ausführlichen Erläuterungen des Historikers Götz-Rüdiger Tewes zufolge.

Anlässlich seines 144. Geburtstages am 14. Juli stiftete der Ganey-TikvaVerein eine Stele vor dem letzten frei gewählten Wohnsitz des Mediziners an der Altenberger-Dom-Str. 128 in Schildgen.

Mit einem „Gedenken auf Augenhöhe“ und einem Brückenschlag vom Judenhass der NS-Zeit zu den Erscheinungsformen des Antisemitismus‘ in der Gegenwart wolle der GTV einen angemessenen Gegenentwurf zu oftmals würde- und emphathielosen Ritualen der deutschen „Gedenkkultur“ anbieten.

Es sei scheinheilig, zweimal im Jahr der Opfer der Shoah zu gedenken, und an den übrigen 363 Tagen im Jahr den heutigen oftmals israelbezogenen Antisemitismus zu tolerieren oder gar salonfähig zu machen.

Als bedürfe es noch eines Beweises dafür, verließen einige wenige Besucher der Veranstaltung den Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Schildgen unter moserndem Protest. Man wolle sich das nicht anhören. Man sei hier, um die Stele zu enthüllen, pöbelte einer der Störer taktloserweise in der Gegenwart der betagten Enkeltochter des Ermordeten.

Die Enthüllung selbst nahm die Enkelin, Frau Ursula Völkner, gemeinsam mit dem Künstler Helmut Brands und der GTV-Vorsitzenden Petra Hemming vor.

Mit Werken von Ernest Bloch begleiteten Roman Salyutov und Lev Gordin vom Yachad Chamber Orchestra den Abend. Der Vorsitzende der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Jürgen Wilhelm, dankte dem GTV für sein hartnäckiges Engagement in der Sache und bot ihm auch weiterhin seine Unterstützung an.

Bürgermeister Frank Stein musste seine Teilnahme wegen der Überschwemmungen im Stadtgebiet kurzfristig absagen.

Interview auf Goldberger TV mit Petra Hemming am 13.05.2021

Unsere Vorsitzende Petra Hemming im Interview mit dem schweizerischen Sender Goldberger TV

Das Projekt „Enthüllung“ erinnert an NS-Opfer

Acht Stolpersteine erinnern in Bergisch Gladbach an acht Personen, die von den Nazis verschleppt und ermordet wurden. Auf Initiative des Ganey-Tikva-Vereins wollen nun Künstler einen neuen Impuls zum Gedenken an die NS-Opfer geben und besondere Portraits dieser Menschen schaffen. Den Auftakt macht Helmut Brands.

Der Artikel befindet sich unter folgendem Link.

Beit-Jala-Verein unterzeichnet Petition, „die durchsetzt von antisemitischen Stereotypen“ ist

Das aktuelle Magazin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft setzt sich mit der Petition auseinander, die an die Kanzlerin gerichtet behauptet, die Politik Israels sei mit der Tötung von George Floyd vergleichbar. Der Bergisch Gladbacher Beit-Jala-Verein ist einer der Unterzeichner. 

Der Text der Petition ist „durchsetzt von antisemitischen Stereotypen“, heißt es im Artikel.

Anbei der Artikel (Link)

Anzünden der Chanukka Kerzen am 14.12.2020

Zur Ausstellung: 1948 – wie der Staat Israel entstand

(vom 27.09. bis 06.20.2020 in Bergisch Gladbach)

Bericht vom Kölner Stadtanzeiger vom 9.10.2020

Leserbrief in der Bergischen Landeszeitung vom 09.10.2020

Antwort: Dr. Oren Osterer

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Abdruck des Leserbriefes „Eine einseitige Ausstellung“ über unsere Ausstellung „1948. Wie der Staat Israel entstand“ am 09. Oktober 2020 lässt einige Frage bezüglich der Glaubwürdigkeit von Herrn Shehab – aber leider auch hinsichtlich Ihrer redaktionellen Arbeit aufkommen.

Herr Shehab behauptet, die Ausstellung würde nicht dem modernen Stand der Geschichtsschreibung entsprechen. Dass die Erstellung der Ausstellung von einer Jury begleitet wurde, der u.a. der weltweit führende Experte auf dem Gebiet der israelischen Staatsgründung, Prof. Benny Morris, angehörte, widerlegt diese Behauptung. Bei der Uraufführung der Ausstellung in München am 14. Mai 2018 sagte Morris wörtlich:

„The exhibition 1948 goes a long way to correcting some of the distortions of history embedded in the traditional Palestinian narrative regarding these events. Hopefully, it will show in other places in Germany, in German speaking

countries around, and elsewhere in Europe, and allow viewers to hear and see a contrary narrative, which I believe is far more truthful than that washing across Europe, via much of the media, at the moment.“

Die Unterstellung von Herrn Shehab gipfelt im letzten Absatz, wo er behauptet, die Flucht und das Schicksal der palästinensischen Araber von 1948 würde in der Ausstellung gar nicht erst thematisiert. Die Wahrheit ist, dass die Ausstellung sich auf einer eigenen Tafel ausschließlich diesem Komplex widmet und auf einer weiteren Tafel auch das bis heute anhaltende Schicksal der Nachkommen dieser Menschen behandelt. Spätestens hier hätten Sie Ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht nachgehen müssen und diese Behauptung einer Untersuchung unterziehen müssen. Ihre Redakteurin, Frau Eckes (cc), kennt ja die Ausstellung.

Herr Shehab behauptet zu Anfang seines Leserbriefes, dass er Erfahrung mit der Ausstellung habe. Angesichts der Falschbehauptungen bleibt das Wesen seiner Erfahrung ein Geheimnis – die Ausstellung selber hat er sicherlich nicht gesehen. Das aber hätte auch Ihnen auffallen müssen. So wurden im Ergebnis einfach Unwahrheiten und Diffamierungen gegenüber gestandenen Historikern, Politologen und anderen Nahost- und Israel-Experten in Ihrer Zeitung verbreitet. Bei aller Meinungsfreiheit im Kontext von Leserbriefen, kann es nicht sein, dass Lügen einfach abgedruckt werden.

Für Ihre Information zum Hintergrund über die Geschehnisse in Tiberias/Hittin, auf die Herr Shehab abhebt:

Ende März 1948 hatten die Araber in Tiberias, die im Übrigen eine Minderheit darstellten (6.000 Juden, 4.000 Araber in Tiberias), mehreren irregulären syrischen Kämpfern – vermutlich unter der Führung eines deutschen Offiziers – Unterschlupf gewährt, obwohl zuvor eine Nichtangriffspakt mit der jüdischen Bevölkerung unterzeichnet wurde. Nun wurden von diesen Kämpfern vermehrt jüdische Ziele ins Visier genommen.

Anfang / Mitte April entschied sich die jüdische Verteidigungsorganisation „Hagana“ dann dazu, die Situation in und um Tiberias anzugehen. Der Kampf um Tiberias dauerte rund 24 Stunden und war am 17. April entschieden. Die Briten als Mandatsmacht (nicht die Juden!) organisierten die Evakuierung der arabischen Bevölkerung am 18. April mit eigenen Lastwagen. Ergo: es gab keine Vertreibung. In Folge dessen wurden die umliegenden arabischen Dörfer, zu denen auch das von Herrn Shehab erwähnt Hittin zählt, evakuiert. Auch hier: keine Vertreibung.

Somit reiht sich der Mythos einer Vertreibung aus Tiberias / Hittin nahtlos ein in das übergeordnete palästinensische Narrativ, welches ganz grundsätzlich und völlig ignoriert, dass die arabische Führung in Palästina und die arabischen Staaten den Krieg gegen die Juden und Israel vom Zaun brachen. Hätte die arabische Seite keinen Krieg begonnen, hätte kein Araber aus Palästina oder Israel fliehen müsssen.

Mit freundlichem Appell an eine Richtigstellung Ihrerseits

Dr. Oren Osterer

DEIN – Demokratie und Information e.V.

Projektleiter „1948“

Offener Brief: Gegen jeden Antisemitismus (Aug. 2020)!

Für uns selbstverständlich: wir haben als Verein mit unterschrieben.

Artikel im Gemeindeblatt der Synagogengemeinde Köln (Ausg. 06/07 2020)

In der Juli Ausgabe des Gemeindeblattes der Synagogengemeinde Köln ist ein 4-seitiger, zweisprachiger Artikel anlässlich unseres 5-jährigen Jubiläums erschienen: